Tintenfisch

Traumfee-Alissja
Traumfee-Alissja

Traumfee Alissja erzählt weiter:
Blitzschnelle Hilfe für Ole


Jetzt muss ich noch mal kurz die wichtigste Konstruktion von der Rettungs-Leitstelle der Anderswelt erklären.

In der Innererde, auf dem Dach von Mutter Erdes Haus, wurde vor einiger Zeit vom Tzapepazt und dem Meister-Elektroniker Tom Blitzl eine große Tautropfen-Blüten-Licht-Information-Zentralen-Leitstelle eingerichtet.

Abgekürzt „T-B-L-I-Z-L“! In dieser Zentrale laufen alle Informationen von der gesamten Anderswelt zusammen. Hinein nach Innererde, bis zum Haus von Mutter Erde. Der Elektronen-Meister-Installateur Tom Blitzl muss diese Zentrale stets überwachen und in Ordnung halten.

Nun wieder zurück zu unserer Geschichte auf der bunten Wiese unter der Regenbogenbrücke:
Die besten Hilfskräfte vom gesamten Regenbogenland kamen zusammen. Sie wurden alle über die Funk-Blitzl-Anlage vom Tzapepazt zusammengerufen. Auch diejenigen, die außerhalb vom Regenbogenland in der Anderswelt unterwegs waren, trugen stets einen Empfänger mit.

Der riesigste Riese Gunnar musste zur Absicherung und als „Informationsweiterleiter“ für die gesamte Anderswelt an seinem Arbeitsplatz, dem Aussichtsplateau bleiben. Hier war sein Zuhause. Außerdem war es der schönste Arbeitsplatz in der gesamten Anderswelt.

Die Diskussion der Hilfsmannschaft ging weiter:
Wir brauchen dringendst die beiden Flugdrachen Rucki und Zucki. Sie müssen sofort zur Blumenwiese kommen. Da sie leider noch keinen Funkanschluss haben: wie können wir die beiden am schnellsten ausfindig machen und erreichen?

Natürlich kam nur die Tilla mit ihrem Wunderbesen infrage! Sofort wurde Pulsatilla Hui über ihren Funk informiert. Schon war sie auf ihren Besen gesprungen und gab Gas, wie noch nie in ihrem Leben. Sie flitzte an Gunnar vorbei, dass ihm sein Hut vom Kopf geweht wurde und sein Bart sich in alle Richtungen aufstellte. Er hatte gerade noch Zeit ihr zuzurufen, wo er die beiden Flugdrachen ausfindig gemacht hatte.

„FLIEG in den NORDEN TILL!“ – rief er ihr brüllend hinterher. Sie hob noch die rechte Hand, um ihm zuzuwinken und den Daumen hochzuhalten. So zeigte sie ihm: „Ich habe dich verstanden!“

Als nächstes musste ein guter Plan her!

Der Schreinermeister des Regenbogenlandes fragte in die Runde: „Wer hatt die besten Ideen?“ Der Farbenkleckser wollte wissen: „Wie können wir denn dem Ole helfen?“ Ein anderer sagte: „Er muss sofort Meerwasser bekommen. Echtes Meerwasser mit allen Informationen, die im Ozean drin sind.“

„OK!“ Bis hierher waren sich alle einig!

„Wie transportieren wir das Ozeanwasser? Wie bekommen wir das Wasser hierher? Der Ozean ist weit weg!“, fragte nun eine kleine Wassernymphe, die sich soeben dazu gesellte.
„Meine Mannschaft und ich, wir nähen einen großen Sack, der wasserundurchlässig ist. Wir haben eine sehr gute Seide, von unseren Seidenspinnen. Ich rufe sofort meine gesamte Mannschaft zusammen!“, sagte der Seidenspinnen-Schneidermeister Seidenspinner. „Wir nähen einen Wassersack.“

„Und wir, die Glasmacher und Fenstersetzer, bauen ein großes Aquarium für den Ole. Was meint ihr … reicht ein Behälter für 200 l Wasser aus?“
„Ja, das müsste reichen, der Ole ist ja noch klein!“

Die Glasmacher und Fenstersetzer machten sich sofort auf den Weg, holten ihre Glasscheiben aus dem Lager und verstärkten die Scheiben doppelt ineinander verklebt. Wenn das nicht reichte, mussten einfach die Fenster aus den Häusern herhalten. Die konnten jederzeit durch neue ersetzt werden.

„Gut! Was brauchen wir noch?“, fragte Tzapepazt.

Tom Blitzl sagte: „Wir brauchen dringend eine Verbindung zu den Delfinen Delfti-An und Delsiri-Us. Die beiden müssen Nahrung vom Ozean, für den Ole fangen. Die zwei wissen am besten, was Tintenfische am liebsten essen. Das können sie dann gleich in den gefüllten Wassersack mit hineingeben“ … „Ja – genau!“ – riefen alle Bewohner unter der Regenbogenbrücke auf der grünen Wiese.

„Und wir müssen den beiden Flugdrachen Rucki-Zucki alles mitteilen, wenn sie angekommen sind. Sie müssen unbedingt den Bruder von Ole finden!
Oje, oje, wie machen wir das bloß? Wie sollen wir denn den Bruder vom Ole finden?“

„Wir müssen dazu unbedingt die beiden Delfine fragen, ob sie das auch erledigen können. Vielleicht brauchen wir auch den Poseidon und seine Meerjungfrauen dazu, die müssen uns helfen den Bruder ausfindig zu machen. Wir wissen gar nicht, in welchem Ozean der Ole zu Hause ist.“ 

„Also, wer von Euch kann eine Verbindung zu Poseidon herstellen?“
„Das mache ich!“ meldete sich Tzapepazt. „Mit meinem Spiegel-Reflektor sende ich diese Nachricht an alle Wassertropfen auf der Erde. In Windeseile geht das ratzfatz!“

„Super! So – was brauchen wir noch? Überlegt mal!“

Die Zwillingsköniginnen waren in der Zwischenzeit beim bewusstlosen Ole angekommen. Sie nahmen ihn auf ihre Arme. Sie waren ja jetzt eine einheitliche Königin vom Regenbogenland und konnten so eine Gesamtheilung mit allen Kräften des Regenbogenlandes erreichen. Sie hauchten dem kleinen hilflosen Tintenfisch ihre Heilung ein, legten ihre Hände auf sein Herzchen, dass nur noch schwach zu spüren war. Seine Atmung war sehr flach. Er hatte sich so in sein Heimweh eingewickelt, dass er nichts mehr wahrnahm.

Die beiden Königlichen Schwestern ließen nun auch noch die heilende Sternenkraft des Universums in die Aura von Ole sanft einfließen, bis diese wieder zu leuchten und pulsieren begann. Die Sternenkraft gab dem Körper von Ole nun noch eine besondere Energie der Heilung, jedoch ohne Lebenswillen, würde auch diese nicht lange wirken können.

Mit viel Herzensliebe und ganz viel rosa Farbstrahlen, die sie dem Ole einhauchten, konnten sie die Zeit überbrücken, die sie brauchten, bis alle Hilfskräfte mit ihren Arbeiten fertig waren. Wenn der Lebenswille aus dem Körper verschwindet, können auch die Regenbogenköniginnen nichts mehr für ihn tun.

Plötzlich war ein hohes Sirren und Dröhnen zu hören, eine Energiewelle war zu spüren, es war eine unheimliche Schubkraft wahrzunehmen, die die Luft vorantrieb, vibrieren ließ. Und dann kam eine Kraftumwandlung. Es war, wie wenn die Luft auf den Boden gedrückt wurde, von einer großen Welle, die die Energien vor sich herschob.

Alle schauten in die Richtung von dort, wo dieses Geräusch herkam. Es waren die beiden Flugdrachen, die mit einer riesigen Geschwindigkeit daher rauschten und nun mit aller Kraft ihren Schwung abbremsen mussten. Die Tilla saß auf dem Rücken von Rucki. Zucki hatte noch einen Fluggast dabei, der aber nicht gleich zu identifizieren war.

Nun setzten die beiden Drachen zur Landung an. Pulsatilla Hui hatte ihre Flugbrille ganz schief im Gesicht hängen. Ihre Flughaube hing ihr im Nacken, die Haare zerzaust … war sie so kaum wiederzuerkennen.  

Da, jetzt war es ganz klar zu sehen: das Baumträumerle hatten die beiden Flugdrachen mitgebracht! Ja – natürlich – das Baumträumerle kann den Ole durch seine Träume, in seine Heimat tragen!

GENAU – GENIAL – SUPER

Durch die Träume konnte man dem Ole suggerieren, dass er bereits daheim ist und so konnte sich sein Tintenfischkörper gut erholen. Super Idee!!! Ole Ander Decabrachia war gerettet! Vorerst! Die Krise konnte abgewendet werden …

Durch die Spiegelreflex-Anlage kam soeben die Nachricht von der Wasserfrau Éala, eine Schwester des Poseidons, es konnte der Wohnort im großen weiten Ozean herausgefunden werden. Der Bruder von Ole wurde gleich informiert und er war bereit, mit den beiden Delfinen Delfti-An und Delsiri-Us mitzukommen. Er durfte sich auf den Rücken eines Delfins mit seinen Saugnäpfen der Tentakeln auf der Delfinhaut festsaugen, sodass er nicht herunterfallen konnte.

Nun kamen die beiden Flugdrachen Rucki und Zucki zum Einsatz. Mit ihren kräftigen Drachenzehen nahmen sie die Seitenschlaufen des fertigen Wassersackes auf. Jeder Drache nahm eine Schlaufe in die Krallen und ab ging es Richtung Ozean.

Die Delfine warteten schon bereits am Meeresstrand und sprangen und sausten mit ihren Drachenfreunden in Richtung Ozean … immer weiter und weiter hinaus ins tiefe und weite Meer.

Dort, wo die Heimat unserer Tintenfische ist, tanzte eine riesige Schar von Delfinen auf ihren Schwänzen. Der gesamte Ozean schien im Aufruhr zu sein und alle halfen mit. Jeder gute Happen, den die Tintenfische gerne aßen, wurde eingesammelt. Mit einem kräftigen Delfinschwung flogen dann all die feinen Happen in den Wassersack. Rucki und Zucki flogen knapp über der Meeresoberfläche, damit die Delfine es leichter hatten, die Fische in den Sack zu katapultieren.

Im Nullkomma nix war alles fertig eingesackt. Nun mussten nur noch die Delfine mit dem Bruder vom Ole auftauchen, auftauchen aus dem tiefen Ozean. Und schon waren sie da. Mit viel Delfingesang und Delfingeschnatter wurden sie begrüßt. Sofort und ohne viel blaba“ stiegen die Flugdrachen Rucki-Zucki auf in die Lüfte, und sausten davon.

Auf der bunten Wiese unter der Regenbogenbrücke wurde unterdessen das Aquarium für Ole und seinen Bruder angefertigt.

Nun war die Frage: wie es mit den Druckverhältnissen aussieht! Unten im Meer sind die Druckverhältnisse anders als in der Luft. Was berechnet werden muss, damit das Aquarium, wenn es in der Luft transportiert wird und in die Tiefen des Meeres eintaucht, nicht platzt. Ole sein Körper, muss etwas geschont werden und auch sein Bruder ist dieser Gefahr ausgesetzt.

„Das dürfte kein Problem sein“, sagten die Zwillingsköniginnen. „Éala kann uns dabei helfen. Von uns hier im Regenbogenland hat keiner eine Ahnung von diesen Druckverhältnissen, Tzapepazt nimm doch bitte noch mal Kontakt mit Éala auf und frage sie, wie das mit diesem Druckausgleich ist, zu Wasser und in der Luft, das müssen wir wissen!“ Für die Luft-Druckverhältnisse waren die Sylphen zuständig und der Wind.

Bereits nach kurzer Zeit kam die Antwort von Éala. Es gibt keine Probleme, sie wird das Aquarium mit den beiden Tintenfischen in Empfang nehmen und den Behälter mit einer Schicht Druckausgleichsmasse umhüllen.

Super, sagten die Zwillingsköniginnen, und das ganze Regenbogenvolk jubelte … und hüpfte und sprang unter der Regenbogenbrücke hin und her.

Die beiden Flugdrachen Rucki-Zucki kamen soeben mit der ersten Ladung Ozeanwasser im Seiden-Leinensack auf dem Platz an. Das Aquarium stand fertig bereit neben dem Bach, wo unser Ole sich gemütlich in seinen Träumen – in den Armen von Baumträumerle – rekelte. ER hatte sich sichtlich erholt. In seinen Träumen war er in seinem heimatlichen Ozean und spielte mit seinem Bruder Verstecken … er lächelte selig im Traum!

Die ersten 100 l Meereswasser wurden im Aquarium hineingeschüttet. Rucki-Zucki flogen sofort zurück zum Meer und holten nochmals 100 l Wasser, indem auch noch Nahrung für Ole drin war und außerdem auch noch sein Bruder miteingesackt wurde.

Der Bruder von Ole – wir geben ihm jetzt dem Namen „Ole-Ole-Ander Decabrachia“ – staunte nicht schlecht, als ihn die Wasserfrau Éala besuchte. Sie erklärte ihm kurz und bündig, wo sein Bruder gelandet war und wie es ihm geht. Und dass er jetzt in einer Rettungsaktion vom Regenbogenland wieder nach Hause gebracht wird und er – sein Bruder – müsse bei dieser Rettungsaktion dabei sein, damit der Ole nicht wieder in Ohnmacht fällt, denn auf dieser Reise könnte ihn keiner sonst begleiten! Nur sein Bruder …

Ole-Ole war sehr erschrocken und gleichzeitig doch sehr froh darüber! Wusste er jetzt endlich, wo sein Bruder war und dass er noch lebte! Gerne ließ er sich mit Éala zu dem Platz bringen, wo die Delfine auf ihn warteten. Er saugte sich mit seinen Tentakeln auf der Haut vom Delfti-An fest und los ging die Reise nach oben. Éala hatte ihm noch eine Druckausgleichshülle, die aussah wie ein großer rosa Luftballon, geschenkt, damit er den Druckunterschied gut vertrug.

Nun konnte die Reise beginnen. Die beiden Delfine sausten nach oben, dort wo die Delfinschule ihre Tänze und Sprünge und was weiß ich noch alles vorführten. Die Wasseroberfläche schien zu kochen …

Das war auch wichtig, denn so konnten Rucki-Zucki den Ort im Ozean leichter finden. Nachdem die erste Ladung mit den 100 Litern Meerwasser im Aquarium ausgeleert wurde, flogen sie sofort wieder zurück … an den Ort wo die Delfinschule tanzte …

Rucki und Zucki kreisten etwas über die Meeresoberfläche, um sich zu orientieren … erblickten dann die beiden Delfine Delfti-An und Delsiri-Us und erkannten den kleinen Tintenfisch auf dem Rücken von Delfti-An. Die anderen Delfine hörten mit ihren Tänzen auf, damit sich die Wasseroberfläche beruhigen konnte und die Flugdrachen den Sack mit Wasser auffüllen konnten. Der kleine Tintenfisch ließ sich ins Wasser fallen und krakelte mit seinen Tentakeln in den Sack. Andere Delfine ließen aus ihren Mündern viele kleine Meeresbewohner wie Krabben, Garnelen und kleinere Fische in den Sack fallen – als Reiseproviant für die Tintenfische.

Alles ging sehr schnell und schon konnte die Flugreise zum Regenbogenland beginnen. Der kleine Tintenfisch war ziemlich aufgeregt. Er hatte noch nie in seinem Leben den Ozean verlassen. Die liebe Wasserfrau Éala hatte ihn in eine schützende Hülle gepackt, in der er sich sehr wohl fühlte.

Rucki-Zucki flogen in einer rasenden Geschwindigkeit zurück zum Regenbogenland und wurden dort mit einem großen Hallo und Freudensprüngen empfangen.

Nun musste es sehr schnell gehen. Die Flugdrachen mussten ihre Höhe halten, damit der Wassersack nicht umfiel. Die Handwerker aus dem Regenbogenland hatten in aller Eile so eine Art Kran zusammengebaut, mit dem sie das Aquarium in den Sack mit dem Meerwasser hinein hieven konnten. Ole war bereits im Aquarium und schlief selig weiter … das Baumträumerle hatte ihm eine gute Portion Träume mit auf seine Reise gegeben, damit es ihm gut ging.

Sein Bruder, der Ole-Ole, hatte kaum Zeit, sich umzusehen. Er war sehr aufgeregt. Erst als das Aquarium im Sack untergetaucht war, durfte der Aquariumdeckel vom Ole-Ole hochgehoben werden, sodass er sich zu seinem Bruder ins Aquarium hinein krakeln konnte. Vorsichtig legte er sich neben Ole auf den Boden und umarmte ihn. Ole fühlte sich so wohl – so als sei er zu Hause – er öffnete seinen Augen und glaubte zu träumen! Sein Bruder lag neben ihm und umarmte ihn!

„Oh … ich bin im Kraken-Himmel“ jubelte er laut. Er bekam noch mehr Farbe und seine Arme fingen an, seinen Bruder abzutasten. Sie freuten sich so sehr, endlich wieder zusammen zu sein. Nun konnte die Heimreise beginnen. Ole-Ole erzählte seinen Bruder, dass er sehr krank geworden war und dass alle im Regenbogenland zusammen geholfen hatten, ihn zu retten und dass jetzt die Heimreise beginnt – mit den Flugdrachen – zurück nach Hause!

Ole riss die Augen ganz weit auf und schaute sich um. Ach ja, natürlich … er war ja im Regenbogenland. Plötzlich fiel ihm wieder alles ein. Seine ganzen Erlebnisse, den Rückstoß von der Tinte, weil er sich so geärgert hatte, das Ankommen am Bach, die Begegnung mit dem Oleander aus Griechenland, den Flug mit Pulsatilla, der Riese Gunnar, den er mit Tinte vollspritzte und dass die arme Tilla auch ganz blau wurde, der Farbkleckser Zwerg Schlumpfi Flegl, der ihn verschnürte wie ein Paket – usw.

Er schaute noch mal alle an. ALLE standen sie hier und winkten ihm zum Abschied zu. Er durfte jetzt sein Meereswasser-Aquarium nicht mehr verlassen und konnte nur noch durch die Glasscheibe seine lieben Freunde anschauen, ihnen zuwinken und Danke sagen.

Mutter Erde hatte ihm noch mit ihrem Zeigefinger den Mund und die Ohren wieder verschlossen, denn die brauchte er im tiefen Meer nicht mehr!

Die beiden Flugdrachen stiegen immer höher und höher mit ihrer wertvollen Fracht nach oben. Die weiß-graue singende Möwe Fricka begleitete sie noch eine ganze Weile und sang ihr Lied so schön wie noch in ihren Möwenleben. Am Meer angekommen verabschiedete sich Fricka von den Drachen Rucki-Zucki und den beiden Ole, Ole-Ole Ander Decabrachia, die jetzt wieder nach Hause zurückgebracht wurden in den tiefen Ozean … weitdraußen im Meer.

Die Flugdrachen übergaben dort den Sack mit seiner wertvollen Fracht den Delfinen, die mit den großen Schlaufen im Mund die Tintenfische tiefer und tiefer in den Ozean hinunterzogen.

Ab einer bestimmten Meerestiefe übernahmen die Meerjungfrauen den Sack mit dem Aquarium und so kamen die Tintenfische wieder ganz gesund und heil in ihrem heimatlichen Meeresgrund an. Unten angekommen, hoben die beiden Brüder den Aquariumdeckel an und krakelten langsam aber sicher nach Hause zu ihrer Felsenhöhle, die sie von ihren Eltern übernommen hatten.

Nein, die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende! Die beiden Tintenfischbrüder zogen nach einer Erholungspause das Aquarium und den Seesack aus wasserundurchlässiger Seide in ihre Felsenhöhle hinein … wer weiß, vielleicht brauchen sie diese ja nochmals für eine erneute Flugreise … wer weiß – wer weiß …

Weitererzählt von Traumfee Alissja: Im tiefen Ozean

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