Zwillingsköniginnen

Linda-Rose und Rosa-Linde

Im Regenbogenland, gleich über der Regenbogenbrücke links, steht ein rot-weiß-rosa Schloss. Dieses Schloss gehört den beiden Zwillingsschwester Rosa-Linde und Linda-Rose. Sie sind Königskinder vom Regenbogenkönig Farbionus und seiner Gemahlin Irisella, die vor vielen Tausend Jahren das Regenbogenland erschaffen haben. Die Zwillinge haben etwas Besonderes, so was gibt es nur einmal in der Anderswelt und im Regenbogenland. Gleich erzähle ich mehr darüber …

Im Regenbogenland sind alle Natur- und Elementarwesen zu Hause. Es wird von der Rosenkönigin Rosa-Linde regiert. Viele von ihnen leben und arbeiten in der Anderswelt. Wenn sie Urlaub machen oder mit der Familie und Freunde, Feste feiern, kehren sie alle ins Regenbogenland zurück. Hier können sie ungestört fröhlich und lustig, taaagelang feiern.

Im Regenbogenland werden alle Farben für die Blumen und für den Regenbogen hergestellt. Hier gibt es Blumenkinder, Farbenkleckser-Zwerge, Riesen und viele, viele andere Wesen, die wir noch alle kennenlernen werden. Sie sind für die meisten Menschen unsichtbar. Es gibt jedoch Ausnahmen, da lassen sich die „Feinstofflichen“, sehen, weil es die Zwillingsköniginnen erlauben.

So wie z.B. Mere, Alisa und Gottlieb Sonnenschein.

Die Anderswelt ist durch eine Nebelwand von der realen Welt getrennt und doch leben wir nebeneinander. Wir Menschen hatten lange Zeit keinen Zugang zu diesen Welten. Es gibt Verbindungstore, die wir durchschreiten dürfen, jedoch nicht jeder Mensch wird eingelassen!

Die Anderswelt ist für uns Menschen unsichtbar, durch diese Nebelwand. Die Andersweltler leben teils als Unsichtbare, als auch Sichtbare. Es wird von Diesseits und Jenseits der Nebelwelten gesprochen. Diesseits ist die Menschenwelt. Und Jenseits ist die feinstoffliche Welt der Elfen, Feen und Gnome und zählt zu den höheren Dimension.

Die Naturwesenheiten werden auch als „Das kleine blaue Volk“ bezeichnet. Blaues Volk deswegen, weil sie oft als ein bläulich-flirrender Schimmer zu erkennen sind. Die Naturwesenheiten sind: Zwerge, Gnome, Kobolde, Waldbewohner im Erdreich und den Bergen, sowie die Elfen, Feen und Devas.

Außerdem gibt es noch besondere Menschen, die als Vermittler in beiden Welten leben. Sie arbeiten in unserer Menschenwelt, als ganz normale Menschen. Wenn sie für die Anderswelt unterwegs sind, ziehen sie sich eine Tarnkappe über, damit sie ungestört ihre Dienste für die Zwillingsköniginnen oder für den großen Zauberer Merlin erfüllen können.

Alle Naturwesen vom Regenbogenland versorgen die Natur mit Lebens-, Sonne-, Mond- und Sternenenergie, mit Regen, Wind und Schnee. Sie pflegen alle Blumen, Gemüse, Bäume und Sträucher, die Tiere usw. Alle „feinstofflichen Wesen“, die in der Anderswelt leben und arbeiten, stehen unter dem ganz besonderen Schutz der Regenbogenkönigin Linda-Rose.

Manchmal passieren bei den Menschen seltsame Dinge, zum Beispiel:
Plötzlich ist die Brille weg. Nanu! Sie war doch noch gerade eben auf dem Tisch gelegen?

„Wer hat meine Brille gesehen“, ruft der Vater. Niemand sieht die Brille. Nur der kleine Bub im Laufstall freut sich über das kleine lustige Wesen, die nur er sehen kann, weil das kleine Kind noch die Anderswelt sehen darf! Der Hausgeist hat Papas Brille auf der Nase und macht den Vater nach, der soeben seine Brille unterm Tisch sucht.

Der Hausgeist bückt sich so wie der Papa, macht auch große Augen und sucht und sucht. Der kleine Bub im Laufstall lacht so herzlich laut wie noch nie in seinem Leben. Papa meint, sein Sohnemann lacht über ihn, oder freut sich so über die Suche vom Papa und der gesamten Familie. Nein! Er freut sich über die Sprünge und Purzelbäume, die der Hausgeist mit der Brille vom Papa macht.

„So, nun ist aber Schluss mit dem Blödsinn!“, ruft die Regenbogenkönigin Linda-Rose den Hausgeist zur Ordnung: „Leg sofort die Brille wieder auf den Tisch und mach deine Hausarbeit fertig!“ Der Hausgeist „Kobold“ wird ganz rot im Gesicht, so erschrocken hat er sich, dass ihn die Regenbogenkönigin ertappt hat. Er legt sofort die Brille auf ihren Platz zurück und entschuldigt bei seiner Königin.

Der Papa dreht sich um, stützt sich auf der Tischplatte ab und hätte beinahe seine Brille erdrückt. „JA, wo kommt die denn jetzt plötzlich her?“ Alle schauen ganz verdutzt auf den Tisch. Keiner war es, keiner hat die Brille versteckt und doch ist sie wieder sichtbar geworden, weil der Hausgeist sie nicht mehr auf seiner Nase trägt.

Solche Sachen finden unsere Mitbewohner der Anderswelt sehr lustig. Die Regenbogenkönigin sagt immer, sie sollen die Menschen nicht so ärgern. Aber es ist halt zu schön, wenn Dinge verschwinden und einfach wieder so an Ort und Stelle auftauchen, aus der Zwischenwelt!

Regenbogenwolken – über einem See

Jetzt wieder zurück zu unseren Königszwillingsschwestern.
Beide Geschwister erscheinen, wenn es erforderlich ist, als ein Wesen. Zum Beispiel, wenn Besuch kommt, dann verschmelzen sie zu einer Person. Oder wenn sie auf Reisen gehen. Das tun sie dann auch immer zusammen, als eine Königinnen-Einheit. Das ist manchmal sehr verwirrend.

Bei ihren Völkern aber, sind sie: Rosenkönigin Rosa-Linde und Regenbogenkönigin Linda-Rose. Das hab ich lange nicht erkannt und schon gar nicht verstanden. Ich wunderte mich nur, wenn ich mit einer der beiden zusammen war, nannte sie sich einmal Rosa-Linde und dann wieder Linda-Rose für mich. Erst jetzt lüfteten sie mir ihr Zwillings-Königinnen-Geheimnis.

Jetzt zur Geschichte der Königskinder-Eltern.
Vor langer, langer Zeit fühlte sich das Königspaar vom Regenbogental sehr einsam. Sie wollten nicht mehr allein sein. So erschufen sie sich das Regenbogenvolk, dass mit ihnen dort leben sollte. Das sind die Feen, Zwerge, Gnome, Elfen, Devas, Blumenkinder und viele, viele Naturwesen, Tiere zu Lande und in der Luft. Aber auch die Elementarwesen Wind, Sturm und Hagel, Regen, Schnee und Eis. Und natürlich auch die Sonnen-, Luftelementarwesen und das Wasser-Elementarwesen.

Als sie mit ihrer Regenbogenland-Erschaffung fertig waren, zauberten sie noch die Regenbogenbrücke, damit ihre Völker, von der Anderswelt und dem Regenbogental, das Königspaar in ihrem Schloss besuchen konnten. Das Königspaar war nun nicht mehr allein, warmherzig regierten sie ihr Volk in reiner Absicht. Sie ließen ihre Farbstrahlen durch ihr Reich fließen, damit es allen gut ging.

Nur, im Königsschloss, da war es ihnen bald zu ruhig und langweilig. Sie überlegten lange, lange Zeit, was sie daran ändern könnten.

Mit einem Mal hatte die Königin ein seliges Lächeln im Gesicht. Sie sagte zu ihrem Mann. “Liebster Farbionus, lass uns doch ein Kind in unser Schloss holen, oder zwei? Was hältst du davon?“ Der König machte große fragende Augen!

„Kinder?“ Fragte er seine Liebste. „Wie stellst du dir das vor? Wie soll das gehen? Ich hab noch nie Kinder gemacht.“- „Ach du großes, liebes Dummerle,“ lachte ihn seine Irisella an. „Genauso wie wir unser Tal und die Bewohner darin erschaffen haben. Mit unserer Liebe … und unserem Erschaffungskönigstanz.“

Des Königs Augen wurden immer größer und seine Stirn runzeliger. Er überlegte sehr lange und schaute seine Königin fragend an.

„Wir hatten noch nie eigene Kinder! Wir kennen uns doch mit der Kindererziehung überhaupt nicht aus! Welchen Charakter soll das Kind haben? Sollen wir einen Buben oder ein Mädel erzeugen – oder beide? Ich kann mich nicht entscheiden Liebste, dass was du hier willst, erscheint mir UNMÖGLICH!“

Die Königin nahm sein Gesicht in beide Hände und schon beruhigte sich sein Männer-Königs-Verstand. „Überlege mal in aller Ruhe, du großer Meister der Erschaffung! Zwei Kinder, ist das nicht herrlich. Ein Kind für jeden von uns!“

„Du meinst, wir sollen uns verdoppeln? Ein DU und ein ICH?“

„Ja“, rief die Irisella freudig. „Genau! Ein Ebenbild von dir und mir! Und dann werden wir, ein großes Königsfamilien-WIR!“

So überlegten sich beide, wie sie ihr Kind denn gerne erschaffen wollten. Jeder von ihnen machte sich Gedanken, welche Eigenschaften und Fähigkeiten ihr Kind haben sollte. Die zukünftigen Eltern hatten verschiedene Vorstellungen von ihrem Königskind.

Braune Haare, blonde Haare, viele Locken, groß und weise, edelmütig, mutig, liebreizend, sanftmütig, gerecht … und so weiter. Nur bei einem waren Sie sich einig, ein Mädchen sollte es sein. Aber jeder wollte SEIN Mädchen erschaffen.

„Geht das denn so ganz ohne Buben?“ – „Ach weißt du, einen Sohn können wir uns jederzeit noch kreieren, wenn uns mal wieder langweilig ist. Aber jetzt wollen wir erst mal unsere Töchter ins Leben tanzen.“

König Farbionus und Königin Irisella, riefen das gesamte Regenbogenvolk zusammen. Sie sollten es alle wissen und anwesend sein und das Königspaar bei der Erschaffung begleiten und unterstützen. Sie durften alle guten Wünsche, Charaktere, Heilungskräfte, Weisheiten, Liebe, die Wahrhaftigkeit, Treue und alles, was im Regenbogenland für eine zukünftige Regentschaft wichtig war, miteinfließen lassen. Das waren die guten Gaben des Volkes.

Die Sternengucker unter ihnen schauten noch nach dem richtigen Zeitpunkt, damit auch hier alles seine Ordnung hat. In den Sternen stand – JETZT – geschrieben! Auch die Sternenwelten sollten ihren Segen dazugeben!

Das Elfenorchester begann mit den Zimbeln zu klingen, ganz sacht und leise fingen sie damit und eröffneten mit ihren Elfentanz den Erschaffungstanz der Königeltern. Das Königspaar stand sich gegenüber, sie legten ihre Fingerspitzen aufeinander. Sie berührten sich mit ihrer Stirn, damit sie sich tief in ihre Seelenaugen blicken konnten, um zu erkennen, was der andere sich gerade wünscht. Denn sie wollten gemeinschaftlich etwas einzigartiges in ihren Kindern erschaffen. Etwas, dass es so in der Anderswelt noch nie gegeben hat …

Das Elfen-Orchester war mit dem Königspaar in einer Schwingung und so tauchten sie ein, in eine liebevoll, stark schwingende, zärtliche Melodie. Fast so ähnlich wie der Wienerwalzer, nur viel zärtlicher, kraftvoller und hochschwingender.

Das Regenbogenvolk bildete zum Schutz einen Kreis um das Königspaar. Sie tanzten auf die gleiche Weise wie die zukünftigen Eltern und unterstützten somit die Schaffungskraft.

Das gesamte Königsschloss tanzte im Takt der Melodie mit, die durch das gesamte Königreich schwang, zu hören und zu spüren war. Alle Regenbogenländler, samt der Anderswelt, der Tierwelt und der Naturwesen, begleitete dieses Ereignis mit vielen guten Wünschen, Licht- und Segensschwingung. Das Königspaar hielt sich an den Händen, ihr Tanz wurde immer intensiver, die Energiewirbel und die Energieströme wurden immer machtvoller, ließen viele Sternchen und Funken aufsteigen. Das Licht um sie herum wurde durch den gemeinsamen Tanz des gesamten Volkes, heller, glitzernder und flirrender.

Die Königin liebte Rosen und Lindenblütenduft über alles, deshalb sollte ihre Tochter nach Rosen und Lindenblüten duften, und Rosa-Linde heißen. Außerdem erhielt sie die Kraft und Stärke, den Mut, die Weisheit und Weitsicht, die Liebe von der Königsmutter. In den Augen trug sie kleine rosagoldige Blütenblätter in ihrer Regenbogenhaut.

Die Tochter des Königs sollte Regenbogenfarben erschaffen, so wie der Vater auch. Auf der ganzen Welt sollten die Menschen und alle Wesen der Erde, sich am Regenbogen erfreuen und auch beim Anblick desselben geheilt werden. Sie erhielt Mut, starken Willen, die Weisheit, Kraft des Baumes, Gerechtigkeitssinn und sehr viel Liebe. So entstand die Regenbogenprinzessin. Auch der König liebte Lindenbäume und Rosen. Er nannte seine Tochter Linda-Rose. Linda-Rose bekam regenbogenfarbene Sternchen in ihre Augen.

Nach einer guten Zeit des Erschaffungstanzes stiegen aus dem inneren Kreis zwei Lichterflammen empor und blieben über dem Königselternpaar schwebend stehen.
Nun war der Hohe kosmische Rat an der Reihe, seinen Segen den beiden Königstöchtern zu überbringen. Alle Sternenenergien des Kosmos verankerten die Gaben für die zukünftigen Königinnen, in die schwebenden Lichter. Das konnten die Königseltern ihren Kindern nicht mitgeben, das ist die Aufgabe des Kosmischen Rates.

Alles, was die Mädchen in ihren Leben als Königinnen einst brauchten, wurden nun den Herzensflammen ihrer Seelen übergeben. Ihre Lebensaufgaben und ihre Gaben als Königinnen wurden durch den Kosmischen Rat für immer und ewig darin verankert.

Erst jetzt war alles vollkommen! Zur Elfenmusik kam nun noch das kosmisch-universelle Orchester dazu. Ein himmlisch schwingender kraftvoller Klang durchzog das gesamte Regenbogenland und das Universum, damit alle Lebewesen darin erfuhren, dass das Königspaar nun Eltern von zwei Mädchen sind.

Die Zwillingsköniginnen waren geboren und sollten gebührlich empfangen werden.

Als Vater und Mutter König ihre Töchter in den Armen hielten, weinten sie vor Glück. Die Regenbogenstrahlen leuchteten heute ganz besonders schön und waren zusätzlich mit dem Goldstrahl ausgestattet. Die Menschen staunten und wunderten sich über diese Farbenpracht. Im Regenbogenland und in der Anderswelt war das ein Zeichen, sofort zum Regenbogen-Königsschloss zu reisen.

Die Prinzessinnen wurden mit vielen Glück- und Segenswünschen begrüßt. Beide Töchter waren aus einem Herz und einer Seele erschaffen. Der Geburts-Tag der beiden Mädchen wurden tagelang gefeiert. Eine Besonderheit gehört noch zu erwähnen. Es wurden keine Babys geboren, sondern junge Mädchen, die bereits ein gewisses „Elfenalter“ von 111 Jahren mitgebracht hatten. Das ist auch etwas, was in der Menschenwelt sich keiner vorstellen kann.

Die Rosenkönigin mit Namen Rosa-Linde regiert die Anderswelt.

Die Regenbogenkönigin heißt Linda-Rose, regiert das Regenbogenland.

Und doch gehören beide zusammen und können nicht voneinander unterschieden werden, nur durch ihre Namen und ihrer Haarfarbe und ihre Augen. Genauso ist es mit den beiden Ländern, sie können nicht getrennt voneinander leben. Sie gehören ebenso zusammen, wie die beiden Zwillingsköniginnen.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten traten die 13 Kosmischen Räte noch einmal zu einem Kreis zusammen und baten die Zwillingsköniginnen in die Mitte. Die Kosmischen Räte ließen ihre Sternen-Auraschichten hell und in allen kosmischen Farbstrahlen scheinen. Jeder Rat formte einen Energieball aus seiner Auraschicht und warf sie mit voller Kraft in die Aura der beiden Mädchen. Ein Energiebällchen nach dem anderem flog zu den königlichen Mädels. 13 an der Zahl!

Durch die volle Kraft der Räte verteilten sich viele Tausende Sternchen mit einem Blitzgewitter um die Körper herum und erzeugten in der Aura der Zwillingköniginnen einen Schutzkokon, der durch nichts und niemanden zerstört werden konnte.
Die neuen Königinnen erstrahlten nun in ihrer Vollkommenheit. Wenn sie sich als eine Einheit zeigten, waren sie unangreifbar, durch diesen kosmischen Schutzraum um sich herum. Jedoch auch in ihrer einzelnen Persönlichkeit wirkte diese Kraft der universellen Energie.

Der Kosmische Rat teilte ihnen noch mit, dass sie ebenso aus ihrer Aura Energiebällchen formen konnten, um damit ein Leben zu retten oder Heilungsenergie zu senden. Das war ein zusätzliches Geschenk der Sternenwelten. Das hatte es bisher in der Anderswelt noch nie gegeben.

Die Räte sagten noch:

Eine neue Zeit ist im Kommen, dann wird diese besondere Kraft der Heilung dringend gebraucht! Ihr seid ermächtigt diese Energie an besondere Menschen weiter zu geben, damit auch sie den Menschen auf diese Weise helfen können!

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