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 Meri und Alisa im Regenbogenland

Wenn du die Geschichte vom Goldrausch gelesen hast, wird es dich sicher interessieren, welche Abenteuer die beiden Freundinnen Meredivinia und Alisaja auf ihrer Reise durch das Regenbogenland erlebten. Schauen wir den beiden doch einfach auf ihrer Wanderung zu.

In freudiger Erwartung gingen die beiden den Weg an der bunten Wiese entlang. Sie ließen sich von den vielen Blumen und ihren Düften begleiten. Je tiefer sie in das Regenbogenland kamen, umso mehr bemerkten sie zauberhaftmagische Naturwesen. Die Blumen am Wegesrand hatten auf ihren Köpfchen viele Tautropfen, die mit den Regenbogen-Sonnenstrahlen um die Wette glitzerten.

Viele Tiere begleiteten die beiden. Rehe, Füchse, Biber, Wolfshunde, Hasen, Bärenmütter mir ihren Kindern, Luchse und Katzen, Vögel und Insekten. In den Bächen, Flüssen, und Seen gab es die Bachregenbogenforellen, Karpfen und Krebse. Die Süßwasser-Delfine zeigten ihre Delfinschule und wie toll sie auf ihren Schwänzen über das Wasser tanzen konnten. Alle waren sie Freunde und keiner aß den anderen auf.

Überall war ein feines Glitzern zu sehen. So als ob überall Feenstaub drauf liegen würde. Na ja, wir sind ja auch im Feenland und hier wird das Zauberhafte, mit dem Feenstaub herumgetragen. Irgendwas flattert ständig in der Luft umher. Doch beim näheren Hinsehen ist nichts zu erkennen. Etwas bewegt sich ihm Wind. Ein feines seidiges Tuch schwebt durch die Lüfte. Da! Jetzt können wir es besser sehen. Das Seidentuch lässt seine Farben kraftvoller erscheinen. Ja! Etwas bewegt sich durch die Luft und schwebt herum dass einen süßen Duft verstreut. Glitzernde Teilchen schwirren herum.

Ein liebliches Feengesicht entsteht genau dort, wo es glitzert und flirrt. Es lacht und ihre Augen strahlen uns an. Die Feenhaare wirbeln um ihren Kopf herum, als ob sie mit den leichten Wind tanzen möchten. Ihr durchsichtiges Seidenkleid weht mit jeder Bewegung durch die Lüfte. Doch gleichzeitig steht sie aber über uns. Sehr verwirrend – dieses herum gewirre und geschwirre! Zu ihrem Reich gehört die gesamte Flora und Fauna. Die Elfen bringen mit ihrem Zauber die Heilkräfte in alle Pflanzen und Bäume. Zusammen mit der Natur-Deva (Fee) versorgen sie alles, damit es im göttlichen Plan wächst und gedeiht.

Nun dürfen wir die Natur-Deva kennen lernen. Der Engel der Natur, wurde vom großen Geist der Schöpfung geboren, damit sie über die göttliche Ordnung in den Pflanzen und Bäumen wacht. Die Deva wohnt in ihrer Pflanze und versorgt sie ausreichend mit dem Licht der Sonne und der Lichtinformation des Universums.

Und so wandern wir mit unseren beiden Freundinnen Merediavinia und Alisaja, die wir kurz Meri und Alisa nennen dürfen, durch das farbenprächtige Regenbogenland der Feenkönigin Lindarose und ihrem kleinen Volk. Sie regiert ihr Land mit zarter, nach Rosen duftender Hand. Immer wenn du einen feinen Rosenduft riechst, kann es sein, dass es ein lieber Gruß unserer Rosen-Feenkönigin ist.

Wie sie so auf dem Feldweg dahin schlendern sehen sie, dass am Wegesrand sich die Blumen verwandeln. Die Blumenköpfchen werden zu lachenden Kindergesichtern, die lustig mit ihren Köpfchen nicken. Sie lachen mit der Sonne um die Wette. Und die schönsten Blüten auf dem Köpfchen tragen und dabei die buntesten Regenbogenfarben hervorzaubern.

Wir sehen mit Meri und Alisa, wie die Blumenkinder aus ihren Blütenfarben eine Straße bauen, einen bunten Weg, der sich zu einer Brücke verwandelt, die hoch hinauf steigt bis zur Wolkenburg. Huch, da wird mir ja schon vom erzählen schwindelig. Jetzt können wir gemeinsam über der bunten Brücke wandern und in die tiefen Täler vom Regenbogenland hinab schauen. Der Himmel über ihnen, hat eine tiefblaue bis türkisfarbige Strahlung. Der Wind bläst sommerlich frisch und trägt die heilsamen Düfte der Blumen und Kräuter über das Land. Hole mal ganz tief Luft …. Na??? Riechst du es? Die feine süße Luft der Blumen und Kräuter?

Die Blumenkinder bauen eine Regenbogenbrücke. Du kannst dir aussuchen auf welcher Farbe du gehen willst. Aber pass auf! Wenn du auf der Grünen Farbe gehst, wirst du ganz Grün. Und auf der blauen Farbe wirst du Blau. Auf der gelben wirst du Gelb. Hui das ist Lustig! Du hast ganz grüne Haare lacht, Alisa der Meri zu … und du, ruft Meri hast violette! Hahaha ist dass ein Spaß…. Sie können sogar mit den Farben der Brücke spielen. Sie greifen in eine Brückenfarbe und formen einen Ball daraus… in ihrem Übermut werfen sie sich die Bälle zu und wenn sie nicht gefangen werden, zerplatzen sie und da wo sie dich treffen da wirst du zum Beispiel ganz Gelb. Und manchmal fliegt ein farbiger Ball über die Brücke hinunter ins Tal. Ui … das ganze Tal wir nun Orange, weil sich die Farben Rot und Gelb im hinab fliegen vermischt haben. Nun ging es erst richtig los. Wer kann die schönsten Farben mischen? Und weil es so viel Spaß machte – spielte die Regenbogenbrücke selbst auch noch mit. Nun schießen alle mit farbigen Kugeln durch die Gegend und das Tal unter ihnen ist nicht mehr wieder zu erkennen. Ein Farbklecks nach dem anderem, lässt das Tal unter ihnen zu einer herrlichen Gemälde entstehen.

Magst du selbst auch so ein buntes Bild malen?? Dann trau dich und male dir selbst eine Regenbogenbrücke …. Mit vielen bunten Farbkugeln – das macht dir bestimmt viel Spaß!

Während der Farbkugelschlacht sind sie, ohne es zu bemerken ganz oben angekommen. Vor ihnen stand ein Schloss. Ein riesiges Schloss, das in der Ferne wie ein Wolkengebirge ausgesehen hat. Es hat viele Türmchen und Balkone, und sieht Riesengroß aus und doch auch wieder Klein. Die Brücke endet an einem großen Holztor, das umrankt ist mit einer Heckenrose. Man könnte fast meinen, wir stehen vor Dornröschens Schloss. Kleine Teerosen in Goldgelben, Rot-rosafarbenen und strahlend weißen Blüten. Sie verströmen ihren Duft, betörend süß und nahrhaft zugleich.

Die beiden Freundinnen schauen sich mit einem fragenden Blick um, und nun? Die Farbkleckse auf ihren Kleidern waren zu wunderschönen Mustern geworden. Sollen wir anklopfen? … Kaum gedacht… schon neigen sich die Heckenrosen zur Seite, und das Tor ist frei. Die beiden fassen sich an ihren Händen und mutig gehen sie in den Innenhof des Schlosses… WOW!!!

Das war ein Anblick, ihnen blieb fast die Luft weg. Soo schön war es. Vor dem Tor war es bereits überirdisch, aber hier … Hier scheint die immerwährende Liebe zu wohnen…. In der Mitte des Hofes steht ein großer Brunnen, umrankt von vielen Heckenrosen… im Innenhof das alte Gemäuer im Sandstein. Man erkennt, dass es bestimmt seit über Jahrhunderte schon hier stand. Die dicken Mauern scheinen immer in Bewegung zu sein, als ob sie sich selbst ständig erneuern oder die Gemäuer sich selbst umbauen würden. Mal ist das Schloss riesig Groß, dann wieder Klein, ein andermal sind die Fenstern offen, dann wieder zu. Jedoch ist niemand zu sehen, der hier die Dinge bewegt. Und im nächsten Augenblick sind die dicken Mauern durch Glaswände ersetzt. Und alles ist durchsichtig. Alles ist hier in Bewegung, nichts ist fest – alles fließt und verwandelt ständig.

Ein Glitzern überall, die Sonne strahlt in den Innenhof, der blaue Himmel, alles ist in Gold getaucht. Am Brunnen bewegt sich die Heckenrose, als ob eine Tür aufgeht. Aus dem Brunnen steigt, die Besitzerin des Schlosses, die Rosenfeenkönigin heraus. Zunächst wirkt sie sehr klein und zart wie eine Zwergenkönigin. Doch mit jedem Schritt wächst sie zu voller Größe heran und überragt sogar unsere Meri. Da die Rosenkönigin ein geistiges Wesen ist, können wir sie nur sehr schwach erkennen. Ihre feinen seidenen Kleider bewegen sich im frischen Sommerwind, der hier überall leicht weht. Ihr Gesicht strahlt, ihre Augen sind Blau wie der Himmel aber auch Golden wie die Sonne über ihr. Die Haare mit einen feinen Seidentuch bedeckt, sehen aus wie Goldregen und fliegen in vielen Locken um ihren Kopf.

Die Rosenkönigin lässt sich manchmal in ihrer Gestalt erkennen und dann ist es wieder ein glitzerndes Etwas. Alles an ihr ist am Fließen und wehen, so wie das Schloss auch. Nichts ist klar zu erkennen und doch ist alles da. Jetzt steht sie still, die Feenkönigin Rosa-Linde, und sieht ihre Gäste an. Mit ihrem schwebenden Gang, bewegt sie sich auf die beiden zu.

Eine Welle der Wärme strömt auf unsere beiden Freundinnen zu. Voller Liebe und Licht. Sie werden eingehüllt in Dankbarkeit. Ihre Herzen öffnen sich und ihre Sinne werden berührt von der Schwingung der Königin des Regenbogenlandes. Fühlst du auch wie die Luft um dich herum zu schwirren beginnt? Wie dein Körper innerlich warm wird. Dein Herz öffnet sich. Das ist der Zauber der Herrscherin vom Regenbogenland.

Und wenn du magst kannst du jede Nacht zu ihr reisen, erzählt sie gerade. Jede Nacht wenn dein Körper sich ausruht, kann dein Geist mit deiner Seele dorthin reisen, wo sich jetzt gerade unsre beiden Freundinnen Meri und Alisa befinden…

Aus dem Herzen und ihren Augen lässt nun die Königin ihre Farbstrahlen zu ihnen fließen und auch zu dir… es ist ein unendlicher Zauber in ihrer Macht, der alle Welten durchströmen und verbinden kann. Ihre Liebe ist so rein wie die Sonnenstrahlen, und so vielfältig wie die Regenbogenfarben in ihrer Strahlkraft. Atme sie in dich ein, einfach so beim Lesen. Du musst dabei an gar nichts denken, nur atmen.

Die beiden Freundinnen erhalten nun ihren Lohn dafür, dass sie das Leben von Goldrausch gerettet haben und gute Menschen sind. Die Feenkönigin Lindarosa teilt ihre Liebe und ihr heilendes Wissen mit ihnen. Und noch eine ganz besondere Art der Dankbarkeit dürfen sie erfahren. Alle alten Verletzungen die durch schmerzhafte Erfahrungen in ihre Körper gespeichert sind, lösen sich auf und sind geheilt.

Die Feenkönigin verabschiedet von ihrem Besuch und erlaubt ihnen noch bevor sie gehen, sich für ihre Heimreise zu stärken. Sie trinken vom kraftspendenden Nektar, den sie aus goldenen Bechern trinken. Die Feenkönigin Lindarose, lässt sich noch einmal in all ihrer Prachterscheinung sehen und löst sich dann wieder in ein wehendes Seidentuch auf, das mit dem Wind aus dem Schlossinnenhof davon getragen wird, immer höher und höher hinauf in den strahlend türkisblauen Himmel, der Sonne entgegen. Doch bevor sie sich mit der Sonne vereint, erscheint sie als ein kraftvoller Regenbogen der sich über das gesamte Land ausdehnt und alles in ihre Farben und Liebe hinein taucht. Und mit einem glitzernden Goldregen, den sie überall herabfließen lässt, verschmilzt unsere Rosenkönigin Rosa-Linde mit dem ewigen Licht der Sonne. Sie ist aus der Sonne geboren und kehrt immer wieder zu ihr zurück.

Und mit dem letzten Tropfen glitzernden Goldregen, war auch das Schloss mit dem gesamten Regenbogenland verschwunden. Meri und Alisa standen wieder vor dem Sternentor an der uralten Linde. Alles ein bisserl zauberhaft magisch diese Geschichte.

Sie sprachen noch mal mit den Sternentorhütern und berichteten vom geizigen, geldgierigen Herrn Armut, der versuchte in das Feenland einzudringen. Sie zeigten den Hütern der Sternentore, die alte Burg und den Berg mit der verschlossenen Goldmine vom Zwerg Goldrausch. Sie geboten den Sternentorhütern achtsam zu sein und niemanden in die Anderswelt eintreten zu lassen.

 


 2.Teil von Meri und Alisa im Regenbogenland

Als unsere beiden Freundinnen beim Schloss vom Herrn Armut vorbei gingen, erhielten sie telepathisch einen Gedanken von der Feenkönigin Lindarose. Sie sollten in das Schloss gehen und mit Herrn Armut reden. Der arme Mann hat so sehr um Verzeihung gebeten, dass die Regenbogen-Königin ihr Herz für den Riesen öffnete. Sie trägt so viel Liebe, Verständnis und Vergebung in ihren Herzen, das es auch für so einen Bösewicht reicht.

Meri und Alisa gingen zum Schloss bei der alten Linde. Die Linde ließ mit dem Wind ihre heilenden Düfte in die Richtung zum Schloss des Riesen wehen. Die Fenster waren weit geöffnet und der Wind trug die frische Luft hinein.

Alisa und Meri klopften mit dem großen Türklopfer an das Schlosstor und der Hausherr öffnete selbst. Er sah zum Herzerweichen aus. Aus dem kraftvollen Mann war ein alter schwächlicher Greis geworden, der gebückt vor ihnen stand. Auf einen Stock gestützt um Jahre gealtert, mit weißem Haar und einen Bart, der ungepflegt und rußgeschwärzt im Gesicht stand. Herr Armut büßte für alles was er den Menschen und Goldrausch angetan hatte.

Er hatte keine ruhige Minute mehr. Der Russ und die Steinkohle in seinem Tresor, der früher Geld und Gold aufbewahrte, hatten sein Leben vollkommen verändert. Jede einzelne Steinkohle die er zu seinen Ofen trug, war so schwer an Gewicht, wie das Leid, dass er den Menschen angetan hatte. Zwerg Goldrausch hatte ihm das Fürchten gelehrt.

Die Rosenkönigin vom Regenbogenland hatte dafür gesorgt, dass er keine ruhige Minute mehr hatte. Sein schlechtes Gewissen drückte ihm die Luft zum Atmen ab. Mit jedem Schritt den er durch sein Reich ging, zog er die schweren Lasten der Betrügereien und Diebstähle hinter sich her. So konnte er nicht mehr weiter leben.

In Gedanken bat Herr Armut viele Male die Rosenkönigin Rosa-Linde und den Zwerg um Vergebung und Verzeihung. Er würde alles wieder gut machen, auch wenn er nicht weiß wie das gehen soll, aber er war dazu bereit. Er würde allen Menschen die er betrogen hatte, ihr Geld mit Zins und Zinses Zins zurückgeben und fortan allen Menschen helfen, die Hilfe brauchten. Das schwor er bei seiner Seele.

So erzählte er Meri und Alisa was er alles in seinem Leben angestellt hatte. Und die Tränen der bitteren Erkenntnis flossen aus seinen Augen über seine Wangen und Hände. Die Tränen rannen wie Wasserfälle und wuschen sein Gesicht, seine Hände und seine Seele wieder sauber und rein. Seine Augen die schon ganz trüb waren, bekamen wieder einen klaren Blick.

Die Sonne schickte ihre Strahlen durch die geöffneten Fenster. Herr Armut erkannte wie es zu alldem kam. Zuerst wollte er nur Aufmerksamkeit und Anerkennung. Dann wurde daraus die Gier nach Anerkennung und Lob und mit der Zeit geizte er nur noch darum, der Reichste auf der Welt zu sein. Die Menschen wollten seine Freundschaft nur noch, weil er so viel Geld hatte. Seine besten Freunde und die Familie hatten ihn verlassen. So wurde er zum einsamsten Mann in diesem Land. Erst durch Goldrausch erkannte er, wie einsam er war und dadurch wurde er noch böser.

Seine Tränen flossen in wahren Sturzbächen aus seinen Augen heraus und wuschen alles Übel von seinem MenschSein ab. Die beiden Heilerinnen, die von der Königin Rosa-Linde noch mehr Heilkunst mitgebracht hatten, konnten seine Seele aus ihrem Gefängnis befreien. Es wurde ihm so leicht ums Herz, dass er lachen musste. Er hatte noch nie in seinem Leben so frei und unbeschwert lachen können. So glücklich über seine Befreiung von all seinen Lasten tanzte er mit den Meri und Alisa durch sein Schloss in den Schlossgarten hinaus. Er trällerte ein Lied nach dem anderen. Die Vögel die seinem Schlosspark mieden, wurden neugierig was denn hier so lustig war. Die Waldtiere erkannten die beiden Frauen wieder, und so kamen sie alle wieder in den Schlosspark zurück, der einmal ihre Heimat war.

Aus der Sonne kam ein riesiger Regenbogen und ließen alles ihm neuen Licht erstrahlen. Nun erkannte Herr Armut was er in all den Jahren seiner Finsternis versäumt hatte und musste nochmals heftig weinen, so kam der letzte Rest an verborgenen Traurigkeiten und Ängsten aus ihm heraus, wurden weggewaschen.

Herr Armut wurde zu einem schönen kraftvollen Mann, mit strahlenden Augen. Wie neu geboren stand er in seinem Schlossgarten und freute sich über seine Heilung und Erlösung. Seine Seele strahlte mit seinen Augen um die Wette. Er sah die wunderschönen Rosenranken und Efeu die sich wie von Zauberhand in seinem Park ausbreiteten. Die Devas waren zurückgekehrt. Scheu aber neugierig kamen sie alle zurück. So begann ein neues Leben am Sternentor der alten Linde und dem Zauberschloss, mit seinem wunderschönen Schlosspark, mit vielen Tieren, allen Vögeln, Bienenvölkern und Hummelreiche.

Unsere Meri die genauso groß war wie der Riese, schaute in die Augen vom Schlossbesitzer und erkannte darin ihren Seelenfreund, den sie vor langer, langer Zeit an die Finsternis verloren hatte. Eine große Liebe verband die beiden seit ewigen Zeiten. Sie haben sich wieder erkannt, und reichten sich die Hände. Sie gingen gemeinsam durch den Park. Ein ganz besonderer Lichtschein umhüllte die beiden. Alisa lächelte und sah ihnen nach. Sie freute sich dass ihre liebste Freundin, ihren Seelenfreund Gottlieb wieder gefunden hatte und ihn vor der Finsternis befreien konnte.

Meredivinia und ihr Seelenfreund Gottlieb hatten sich wieder gefunden. Und Herr Armut wurde zum Sternentorhüter ernannt – der er im früheren Leben auch schon war. Seinen alten Namen „Armut“ brauchte er nun nicht mehr! Er hieß nun wieder Gottlieb Sonnenschein!

Er brauchte nun kein Geld mehr – auch kein Gold! Suchte nie mehr nach Anerkennung! Denn er trug den größten Reichtum überhaupt in seinem Herzen! Die Liebe!

Gottlieb Sonnenschein lebte glücklich und zufrieden in seinem Schloss mit den wunderschönen Schlosspark. Und alle Tiere des Waldes kamen zu ihm und schauten sogar durch die Fenster in das Schloss hinein. Und wenn sich mal ein Waldtier verletzt hatte, kam es sehr gerne zu Gottlieb und lies sich von ihm heilen. Denn seitdem Gottlieb Sonnenschein geheilt wurde, kann er selbst alles heilen! Das war noch ein Geschenk vom Regenbogenland.

Und Meridivinia und Alisaja?

Nun wer weiß, vielleicht begegnen uns Meri und Alisa, in irgendeiner anderen Geschichte ja mal wieder. So sagen die beiden jetzt Aufwiedersehen …. Bis zum nächsten Mal.

Und sie sagen auch noch, fühle immer in dein Herz hinein, ob du das was du vorhast zu tun, auch deiner Seele gefällt!

Gute Nacht mein Schatz und schlaf gut und träume von deinem Traumland eine Geschichte.